Wettbewerb Fuss- und Radwegsteg, 2010 |
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Standort: Margaretengürtel, Wien Mitarbeit: Stud.arch. Marius Nechvile, Stud.arch.Emanuel Bührle |
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Entwurfskonzept: „Mäander-Brücke“ Ein unregulierter Fluss neben dem regulierten Wienfluss. Der Steg führt in Schlangenlinien um den Baumbestand des Parks, erhebt sich gemächlich zwischen den Baumkronen, gibt den Blick auf das Wasser frei. Ein Bogen überspannt die Straße und rahmt die Otto Wagner Station. Auf der westlichen Seite verbreitert sich der Steg zu einer Freifläche. Geschwungene Sitzstufen und Plateaus laden zum Verweilen ein. Die Brücke wird zu einem bespielbaren Freiraum – Bühne und Tribüne in einem.
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Verkehr, Wegeführung: Der östliche Teil der Brücke (Bruno Kreisky Park) ist in erster Linie für Radfahrer gedacht. Fußgänger können mit einem Aufzug in der Nähe der U-Bahnstation direkt auf den Steg gelangen. Ab diesem Zeitpunkt werden Fußgänger und Radfahrer räumlich getrennt. Durch eine zusätzliche Treppe besteht die Möglichkeit, Gürtel und Straßenbahn fußläufig direkt zu überqueren. An der östlichen breiten Seite des Steges werden die Radfahrer in der Mitte geführt und haben direkten Anschluss an den bestehenden Wiental-Radweg. Fußgänger werden nicht mehr linear geführt, sondern können sich zerstreuen, flanieren, verweilen, … Mehrere Auf- und Abgänge für Fußgänger im gesamten Bereich der Brücke verkürzen die Wegeführung und bieten auch „Fluchtmöglichkeiten“ für ein erhöhtes Sicherheitsgefühl. |
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Grün- und Freiflächenkonzept: Ökologie, Spielplätze, Dachflächen, Besonnung
Bepflanzung:
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Soziale Einrichtungen: Die geschwungenen Sitzstufen an der westlichen Seite des Steges werden durch 4 Plateaus unterbrochen. Diese sind ein integrierter Bestandteil des Freiraumkonzeptes und bieten bereits in der ersten Ausbauphase (ohne soziale Einrichtungen) Raum für Begegnungen, Durchblicke und Sichtbeziehungen. In der zweiten Ausbaustufe werden die Plateaus zu verglasten Baukörpern. So entstehen 4 multifunktionale transparente Räume zu je ca. 160m² (eingeschossig). Bei Bedarf können weitere Räumlichkeiten für soziale Einrichtungen als Pavillons auf der Grünfläche errichtet werden. Nutzungen: Kaffeehaus, Sanitärräume, Lagerflächen, Büroräume für Beratungsstellen, Indoor-Spielplatz inkl. Lager, überdachter Ballspielplatz, Sportplatz und Jugendzentrum. Der Zugang erfolgt jeweils von der Brücke aus, wie auch von der Ebene. |
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A R C H I T E K T U R |
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